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Project: Projekt (B.A.): Der Kunstmarkt und seine Mechanismen – Die Rolle von Kunsthandelsarchiven für die Forschung - Details
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Lehrveranstaltung wird als Hybrid/gemischt abgehalten.

General information

Semester WS 2021/22
Current number of participants 10
expected number of participants 20
Home institute Kunstgeschichte
participating institutes Kunst- und Kulturgeschichte
Courses type Project in category Teaching
First date Wed , 03.11.2021 14:15 - 17:45, Room: (D, 2128)
Learning organization Projekt :Workload = 6LP (entspricht 150-180 Stunden)

- 25-30 Stunden: Teilnahme an den Projekttagen
- 75-90 Stunden: selbstständige Projektarbeit(Studienleistung)
- 50-60 Stunden: schriftliche Aufbereitung der Projektergebnisse
Performance record Bericht
Online/Digitale Veranstaltung Veranstaltung wird als Hybrid/gemischt abgehalten.
Hauptunterrichtssprache deutsch
Literaturhinweise Erste Einblicke:
• Erste Einblicke:
• BKM (Hrsg.): Handreichung zur Umsetzung der „Erklärung der Bundesregierung, der Länder und der kommunalen Spitzenverbände zur Auffindung und zur Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgutes, insbesondere aus jüdischem Besitz“ vom Dezember 1999, Neufassung 2019
Link: https://www.kulturgutverluste.de/Content/08_Downloads/DE/Grundlagen/Handreichung/Handreichung.pdf?__blob=publicationFile&v=6

• Hartmann, Uwe u.a. (Red.): Leitfaden Provenienzforschung. Zur Identifizierung von Kulturgut, das während der nationalsozialistischen Herrschaft verfolgungsbedingt entzogen wurde, Berlin 2019
Link: https://www.kulturgutverluste.de/Content/03_Recherche/DE/Leitfaden-Download.pdf;jsessionid=A90CE1A86D85017FFF981EDDF7DA22DD.m1?__blob=publicationFile&v=3

• Hopp, Meike: Kunsthandel im Nationalsozialismus. Adolf Weinmüller in München und Wien, Köln [u.a.] 2012
Eine Literaturliste wird im Seminar zur Verfügung gestellt.
Miscellanea Sprechstunde: nach Vereinbarung

Course location / Course dates

(D, 2128) Wednesday: 14:15 - 17:45, fortnightly (7x)

Module assignments

Comment/Description

In den letzten Jahren erfuhr die Provenienzforschung ein außerordentliches Interesse, v.a. in Hinblick auf die Klärung der Geschichte von Kunstwerken, die während der NS-Zeit verfolgungsbedingt entzogen worden waren. Im Zuge dessen erkannte man auch die Bedeutung von Kunsthandelsarchiven. Diese helfen, nicht nur Lücken von Provenienzketten einzelner Objekte zu schließen, sondern auch Strukturen und Abläufe des Kunsthandels besser zu verstehen.
Das Projekt „Der Kunstmarkt und seine Mechanismen – Die Rolle von Kunsthandelsarchiven für die Forschung“ nimmt Theorie wie Praxis gleichermaßen in den Blick. Was versteht man unter Provenienzforschung, was unter Kunsthandelsforschung? Wie ist die Quellenlage? Welche Archive lassen sich befragen? Welche digitalen Ressourcen stehen zur Verfügung? Welche Recherchetechniken lassen sich einsetzen?
Anhand des Archivs der Kunsthandlung Julius Böhler (https://www.zikg.eu/forschung/projekte/projekte-zi/kunsthandlung-julius-boehler) erhalten die Studierenden direkten Einblick in die Herausforderungen und Chancen eines laufenden Projekts zur digitalen Erschließung. Einzelne Datensätze lassen sich – über die Transkriptionen und Normierungen hinaus – durch weitere Recherchen vertiefen. Ziel des Projektes ist es, ganz konkrete Recherchen zu einzelnen, in den Handel involvierten Akteur*innen durchzuführen, um die Datenbank punktuell zu bereichern.
Ergänzt wird das Projekt durch Gespräche mit Fachleuten aus der Praxis. Hierzu sind zwei Sitzungstermine vor Ort in München und Augsburg geplant (Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München; evtl. Haberstock-Archiv, Augsburg).

Admission settings

The course is part of admission "Anmeldeset Kunstgeschichte WS 2021/22".
Settings for unsubscribe:
  • The enrolment is possible from 06.09.2021, 00:00 to 24.10.2021, 23:59.