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Advanced seminar: HS (M.A.): NS-Erinnerungsorte in und um Augsburg - Details
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Lehrveranstaltung wird in Präsenz abgehalten.

General information

Semester SS 2022
Current number of participants 9
expected number of participants 15
Home institute Europäische Ethnologie/Volkskunde
Courses type Advanced seminar in category Teaching
Next date Thu , 07.07.2022 14:00 - 17:15, Room: (Gebäude D, Raum 2128)
Online/Digitale Veranstaltung Veranstaltung wird in Präsenz abgehalten.
Hauptunterrichtssprache deutsch
Literaturhinweise Knoch, Habbo: Geschichte in Gedenkstätten: Theorie – Praxis – Berufsfelder, Stuttgart 2020.
Rittenauer, Daniel/Weigand, Wolf: Bayern in der NS-Zeit (1933-1945), in: Manfred Treml (Koord.): Geschichte des modernen Bayern: Königreich und Freistaat, München 2020, S. 381-520.
Miscellanea Sprechstunde nach vorheriger Anmeldung per E-Mail.

Course location / Course dates

(Gebäude D, Raum 2128) Thursday: 14:00 - 17:15, fortnightly (6x)

Module assignments

Comment/Description

Die Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland hat auch in und um Augs-burg historische Spuren hinterlassen. Wir sprechen in diesem Zusammenhang von sogenannten „Erinnerungsorten“, an denen sich das Gedenken sowie die Auseinander-setzung mit diesem dunklen Kapitel der deutschen Zeitgeschichte verdichtet und auf unter¬schiedlichster Weise gepflegt wird. Dabei kann es sich, wie im Falle ehemaliger Konzentra¬tions¬lager, um dezidierte Schauplätze national¬sozialistischer Ausbeutung, Verfol¬gung und Verbrechen handeln, aber auch um solche, die exempla¬risch für das politische, kulturelle, militärische, soziale oder wirtschaftliche System der NS-Diktatur stehen. Im Rahmen des gemeinsam von den Fächern Europäische Ethnologie/Volkskunde und Neuere und Neueste Geschichte veranstalteten, interdisziplinären Master-Haupt-seminars sollen solche Erinner¬ungs¬orte in der Stadt Augsburg sowie der näheren bayerisch-schwäbischen Umgebung auf ihren historischen Bedeutungsgehalt hin befragt und hinsichtlich ihrer Rolle als Ankerpunkte des kollektiven Gedächtnisses bzw. der kommunalen und regionalen Erinnerungskultur analysiert werden. Abhängig von der im Sommersemester vorherrsch¬enden pandemischen Lage ist geplant, dies auch im Rahmen entsprechender Seminartermine „vor Ort“ zu tun. Das Seminar soll die intensive Auseinandersetzung mit Erinnerungsorten in der Region ermöglichen, die bei Bedarf auch als Projektarbeit oder in Abschlussarbeiten vertieft werden kann. Die Lehrveranstaltung kann zusätzlich auch im Rahmen des Zertifikats „Praxisfeld Gedenkstättenarbeit“ angerechnet werden. Nähere Informationen zum Zertifikat sind auf den Homepages der Lehrstühle für Neuere und Neueste Geschichte sowie für Europäische Ethnologie/Volkskunde zu finden.