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Exercises: „How (not) to be a tyrant“: Das Bild des schlechten Herrschers und die Delegitimierung der hellenistischen Könige - Details
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Lehrveranstaltung wird in Präsenz abgehalten.

General information

Semester SS 2022
Current number of participants 13
maximum number of participants 20
Home institute Alte Geschichte
Courses type Exercises in category Teaching
Next date Mon , 27.06.2022 10:00 - 11:30, Room: (D, 1087)
Pre-requisites Bereitschaft zu regelmäßiger und aktiver Teilnahme. Kenntnisse des Altgriechischen sind von Vorteil, aber nicht verpflichtend. Zusätzlich werden Texte auch in Übersetzung zur Verfügung gestellt.
Performance record Hausaufgabe (ca. 18.000 Zeichen, inklusive Leerzeichen)
Online/Digitale Veranstaltung Veranstaltung wird in Präsenz abgehalten.
Hauptunterrichtssprache deutsch
Literaturhinweise H. Börm – W. Havener (Hg.), Antimonarchic Discourse in Antiquity, Studies in Ancient Monarchies, Stuttgart 2015;
K. Ehling, Unruhen, Aufstände und Abfallbewegungen der Bevölkerung in Phönikien, Syrien und Kilikien unter den Seleukiden, Historia 52, 3, 2003, 300-336;
H. -J. Gehrke: Geschichte des Hellenismus, 4. Aufl. München 2008;
N. Luraghi (Hg.): The Splendors and Miseries of Ruling Alone. Encounters with Monarchy from Archaic Greece to the Hellenistic Mediterranean, Stuttgart 2013;
F. P. Mittag, Unruhen im hellenistischen Alexandreia, Historia 52, 2, 2003, 161-208.
Miscellanea Sprechstunde:

Montag, 11.30-12-30 Uhr
ECTS points 4 oder 6

Course location / Course dates

(D, 1087) Monday: 10:00 - 11:30, weekly (12x)

Module assignments

Comment/Description

Prüfungsform: Hausaufgabe (ca. 18.000 Zeichen, inklusive Leerzeichen)
Die Eroberung des Persischen Reiches durch Alexander den Großen und nach seinem Tod im Jahr 323 v. Chr. dessen Aufteilung zwischen den Feldherren, den so genannten Diadochen, signalisieren den Anfang der hellenistischen Epoche. Die Machtzentren dieser Epoche waren die verschiedenen hellenistischen Könige, die im griechischen Osten eine neue Form der Herrscherrepräsentation prägten. Die Königshäuser etablierten noch zu Lebzeiten Herrscherkulte, bauten aufwendig Hauptstädte aus und konkurrierten v.a. durch Stiftungen um Präsenz und Prestige in den panhellenischen Heiligtümern und den bedeutendsten griechischen Städten. Ziel der Lehrveranstaltung ist die Untersuchung und Interpretation der Klagen, Aufstände und Unruhen der Beherrschten gegenüber ihrer Herrscher, von den Diadochen bis zu Kleopatra VII. Die Hauptquellen des Seminars sind primär literarische (antike Gesichtschreibung, Gedichte), sekundär epigraphische und papyrologische Texte, die negativ über einen König sprechen oder urteilen und Konfrontationen zwischen einem Herrscher und seinen Untertanen dokumentieren. In dieser Übung sollen die grundlegenden Aspekte und die Mechanismen der hellenistischen Herrscherideologie aus dem Blick der Beherrschten betrachtet und die Gründe des Legitimationsverlustes der Könige untersucht werden.
Anhand verschiedener Fallstudien aus den drei großen hellenistischen Königreichen (Seleukiden, Ptolemäer, Antigoniden) sollen die negativen Komponenten der hellenistischen Herrscher aufgezeigt werden, indem die entsprechenden Quellen und Konzepte analysiert und im Zusammenhang mit den jeweiligen Kontexten interpretiert werden.

Admission settings

The course is part of admission "SS 22 Alles außer Proseminare - Erstsemester".
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  • A defined number of seats will be assigned to these courses.
    The seats in these courses will be assigned at 27.04.2022, 23:03. Addional seats may be added to a wait list.
  • The enrolment is possible from 25.04.2022, 12:00 to 27.04.2022, 22:00.
  • The following categories of persons are preferred during seat allocation:
    • Semester of study is 1 (1628 persons)