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Seminar: SU/WP Schülervorstellungen - Bremser oder Förderer für das Lernen in Physik und Sachunterricht? - Details

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SU/WP Schülervorstellungen - Bremser oder Förderer für das Lernen in Physik und Sachunterricht?

Allgemeine Informationen

Semester WS 2019/20
Heimat-Einrichtung Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik
Veranstaltungstyp Seminar in der Kategorie Lehre
Erster Termin Wed , 16.10.2019 08:15 - 09:45
Teilnehmende Studierende alle Lehrämter, vorzugsweise mit einem Didaktikfach od. Unterrichtsfach in Naturwissenschaften
Lernorganisation Seminar mit unterrichtspraktischen Übungen mit Schulklassen; diese Übungen werden videografiert und anschließend im Seminar besprochen.
Leistungsnachweis Portfolio über die Seminarsitzungen u. ggf. Entwürfe von Unterrichtselementen
Hauptunterrichtssprache deutsch
Literaturhinweise Wird im Seminar bekannt gegeben
Sonstiges Die unterrichtspraktischen Übungen mit Schulklassen finden vorzugsweise vormittags statt.
Das Seminar ist entweder am Lehrstuhl Physik oder am Lehrstuhl Grundschulpädagogik und -didaktik anzurechnen.
Signaturen bei Grundschulpädagogik und -didaktik: alte LPO - GsGPD-12-SU (Nr. 2) und freier Bereich, neue LPO - Aufbaumodul SU GPD-0004 od. freier Bereich - FB-Gs-05-GPD Ausweitung SU 1 GPD-0011, FB-Gs-06-GPD Ausweitung SU 2 GPD-0012
ECTS-Punkte 3

Lehrende

Zeiten

Mittwoch: 08:15 - 09:45, wöchentlich (ab 10/16/19)

Veranstaltungsort

nicht angegeben

Studienbereiche

Kommentar/Beschreibung

Kooperationsseminar zwischen dem Lehrstuhl Grundschulpädagogik/-didaktik und der Didaktik der Physik im Rahmen des interdisziplinären Forschungsprojekts LeHet »Förderung der Lehrerprofessionalität im Umgang mit Heterogenität« der Universität Augsburg.

Der Umgang mit Heterogenität stellt Lehrkräfte aller Schularten vor eine große Herausforderung: Um Kinder im Sachunterricht sowie im Physikunterricht bei der klärenden Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt sowie beim Verstehen dieser zu unterstützen, benötigen Lehrkräfte förderdiagnostische Kompetenzen, also Fähigkeiten, um Leistungen von Schüler*innen angemessen zu erheben und dann für entsprechende Fördermaßnahmen zu nutzen. Lehrkräfte benötigen dazu nicht nur Wissen über allgemeine Konzepte der individuellen Förderung und die Art und Weise des kindlichen Denkens bei der Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt, sondern auch konkretes Wissen über die unterschiedlich belastbaren vorunterrichtlichen Vorstellungen und Erklärungen. Zudem müssen diese aufgrund des Fachwissens der Lehrkraft physikalisch korrekt eingeordnet werden können. Im Seminar erfolgt die Verknüpfung dieser Kompetenzen der Lehrkräfte am Beispiel des Themenbereichs Elektrizitätslehre, der für alle Schularten relevant ist (LehrplanPLUS).
Vor diesem Hintergrund fokussiert das Seminar im ersten Teil allgemeine Konzepte zur individuellen Förderung, aber auch Theorien zum Lernen sowie zu individuellen Lernwegen der Schüler*innen. Die diagnostische Kompetenz wird durch die konkrete Entwicklung verschiedener Erhebungsmethoden von Präkonzepten und deren konkrete Anwendung in der Arbeit mit einer Schulklasse erprobt.

Im zweiten Teil des Seminars wird der Fokus dann auf die adaptive Gestaltung von Physik- und Sachunterricht gerichtet und der Frage nachgegangen wie individuelle Förderung durch angemessene Impulse, Widersprüche oder Arbeitsaufträge unterstützt werden kann. Die methodische Umsetzung einer adaptiven Unterrichtseinheit wird am Themenkreis der Elektrizitätslehre durch die Unterrichtsplanung für die Schulklasse konkretisiert und umgesetzt.
Während des Seminares werden die theoretisch erarbeiteten Lern- und Lehrtheorien mit Hilfe von Video-Vignetten an Unterrichtsbeispielen konkretisiert. Zudem werden die Besuche der Schulklassen videographiert, um die aktuellen Beispiele fachwissenschaftlich und methodisch-didaktisch auszuwerten.

Ziele:
 Die Studierenden sollen Einblick in verschiedene Grundideen zur individuellen Förderung im Physik- und Sachunterricht gewinnen, dazu setzen sich die Studierenden mit grundlegenden didaktischen und lernpsychologischen Theorien und empirischen Studien zu Lernprozessen im naturwissenschaftlichen Unterricht auseinander.
 Die Studierenden setzen sich mit Lehrstrategien zur Unterstützung von individuellen Lernprozessen zur Gestaltung eines adaptiven Unterrichts auseinander und lernen dazu verschiedene methodische Möglichkeiten dieser individuellen Förderung im Physik- und Sachunterricht kennen.
 Die Studierenden wenden ihre theoretischen Kenntnisse an, um authentische Unterrichtssituationen in Form von Videos zu analysieren und beurteilen, sowie um Unterricht zum Thema Elektrizitätslehre zu planen und durchzuführen. Dabei entwickeln sie ihre Analysekompetenz, die ihnen langfristig dabei helfen soll, theoretisch erworbenes Wissen im Unterricht praktisch anzuwenden.

Anmelderegeln

Diese Veranstaltung gehört zum Anmeldeset "Anmeldung für die Seminare Sachunterricht Wahlpflicht (Anmeldephase 2)".
Sollten Sie bei der Verteilung nicht berücksichtigt worden sein, bitten wir Sie, von Anfragen an die Dozent(inn)en und an das Sekretariat abzusehen. Bis zum Beginn der Seminar-Veranstaltungen im neuen Semester werden die Anmeldelisten nicht verändert.
Folgende Regeln gelten für die Anmeldung:
  • Es wird eine festgelegte Anzahl von Plätzen in den Veranstaltungen verteilt.
    Die Plätze in den betreffenden Veranstaltungen wurden am 01.10.2019 um 23:59 verteilt. Weitere Plätze werden evtl. über Wartelisten zur Verfügung gestellt.
  • Diese Regel gilt von 03.09.2019 08:00 bis 27.09.2019 23:59.
    Folgende Bedingung muss zur Anmeldung erfüllt sein:
    Fachsemester mindestens 2
  • Diese Regel gilt von 03.09.2019 08:00 bis 27.09.2019 23:59.
    Die Anmeldung zu maximal 1 Veranstaltungen des Anmeldesets ist erlaubt.
  • Die Anmeldung ist möglich von 03.09.2019, 08:00 bis 27.09.2019, 23:59.
Veranstaltungszuordnung:

Teilnehmerzahlen

Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 5
maximale Teilnehmeranzahl 10