Seminar: Deutsch-Schweizerisches Seminar zum Zwangsvollstreckungsrecht - Details

Seminar: Deutsch-Schweizerisches Seminar zum Zwangsvollstreckungsrecht - Details

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Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Seminar: Deutsch-Schweizerisches Seminar zum Zwangsvollstreckungsrecht
Semester SS 2023
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 2
Heimat-Einrichtung Prof. Dr. Raphael Koch LL.M. - Bürgerliches Recht, Zivilverfahrensrecht, Unternehmensrecht, Europäisches Privat- und Internationales Verfahrensrecht
Veranstaltungstyp Seminar in der Kategorie Lehre
Vorbesprechung Dienstag, 31.01.2023 16:15 - 17:45
Erster Termin Dienstag, 31.01.2023 16:15 - 17:45, Ort: (Virtuelle Einführungsveranstaltung via Zoom: https://unibe-ch.zoom.us/j/63442625095?pwd=dmZCa1BpaHNpSElFU2hheUZIK0hKUT09 Meeting-ID: 634 4262 5095 Kenncode: 686553)
Veranstaltung findet in Präsenz statt / hat Präsenz-Bestandteile Ja
Hauptunterrichtssprache deutsch

Räume und Zeiten

(Virtuelle Einführungsveranstaltung via Zoom: https://unibe-ch.zoom.us/j/63442625095?pwd=dmZCa1BpaHNpSElFU2hheUZIK0hKUT09 Meeting-ID: 634 4262 5095 Kenncode: 686553)
Dienstag, 31.01.2023 16:15 - 17:45
(Humboldt-Haus Achberg (bei Lindau am Bodensee), Deutschland)
Montag, 24.04.2023 - Dienstag, 25.04.2023 09:00 - 16:00

Kommentar/Beschreibung

Prof. Dr. Raphael Koch (Universität Augsburg) und Prof. Dr. Florian Eichel (Universität Bern) veranstalten im Sommersemester 2023 ein

rechtsvergleichendes Seminar
zum deutschen und schweizerischen Zwangsvollstreckungsrecht.

I. Überblick
Jedes Thema wird von Studierenden beider Länder beleuchtet. Zunächst schreibt jede/r Studierende eine schriftliche Arbeit über das „eigene Recht“ und nach dem für das eigene Studium geltenden Reglement. Die mündlichen Präsentationen werden im internationalen Team gehalten. Sie enthalten eine rechtsvergleichende Analyse und können gemeinsam z.B. über Videoschaltungen vorbereitet werden. Die Präsentationen werden auf einer Seminarfahrt vom 24. bis 25. April 2023 in der Nähe des Bodensees gehalten. Vorkenntnisse im Verfahrensrecht/Zwangsvollstreckungsrecht sind nicht Voraussetzung für eine Teilnahme!

II. Inhalt
Ein funktionierendes, effizientes System der Vollstreckung ist für den Zivilprozess unverzichtbar. Oft kann dabei der Blick über die Landesgrenzen hinaus fruchtbare Erkenntnisse mit sich bringen. Ziel des Seminars ist, Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Herangehensweise beider Staaten aufzuzeigen und zu diskutieren. Anhand von Fragen, die sich sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz stellen, soll jeweils die Rechtslage im eigenen Land untersucht werden, um auf dieser Basis mit den ausländischen Studierenden die Rechtslage zu vergleichen und die Erkenntnisse daraus bei einer gemeinsamen Seminarveranstaltung im Kreise der Teilnehmer:innen zu präsentieren und zu diskutieren.

III. Themen
1. Deutsches und schweizerisches Zwangsvollstreckungsrecht im Vergleich
2. Zuständigkeit und Befugnisse der Vollstreckungsorgane
3. Formelle Einwände gegen die Zwangsvollstreckung
4. Materiell-rechtliche Einwände des Schuldners gegen die Vollstreckungsforderung
5. Einwände Dritter gegen die Pfändung schuldnerfremder Sachen
6. Sozialer Pfändungsschutz bei Sach- und Forderungspfändung
7. Schutz des Schuldners bei der zwangsweisen Herausgabe von Wohnraum
8. Zwangsvollstreckung in Gesellschaftsanteile
9. Zwangsvollstreckung in digitale Gegenstände
10. Die Verwertung gepfändeter beweglicher Sachen

IV. Anmeldung, Ablauf und Termine

Voranmeldung ab sofort im Sekretariat

Vorbesprechung mit Themenvergabe: Dienstag, 31. Januar 2023, 16:15 Uhr
(https://unibe-ch.zoom.us/j/63442625095?pwd=dmZCa1BpaHNpSElFU2hheUZIK0hKUT09
Meeting‐ID: 634 4262 5095
Kenncode: 686553)

Verbindliche Anmeldung bis: Donnerstag, 9. Februar 2023

Abgabe der Seminararbeiten bis: Freitag, 10. März 2023, spätestens 11:00 Uhr

Seminartermine (Blockveranstaltung): 24. bis 25. April 2023 (Montag und Dienstag)

Veranstaltungsort: Humboldt-Haus Achberg (bei Lindau am Bodensee), Deutschland
(mehr Informationen unter: https://humboldt-haus.de/)

Die Seminarleistung wird durch eine schriftliche Leistung (Seminararbeit) und eine mündliche Leistung erbracht. Der Seminarvortrag wird gemeinsam mit den schweizerischen Themenpartner:innen gehalten. Er soll den Seminarteilnehmer:innen einerseits die Ergebnisse und die Grundzüge der Seminararbeiten vermitteln und andererseits eine rechtsvergleichende Analyse vornehmen und insoweit zur Diskussion anregen. Die Art und Weise der Präsentation steht im Belieben der/des Vortragenden.

V. Hinweis zu den Kosten
Vorbehaltlich eines ausreichenden Budgets bezuschusst die Juristische Fakultät die Reisekosten der Seminarteilnehmer:innen jeweils in einer Höhe von maximal € 50,00.

Anmelderegeln

Diese Veranstaltung gehört zum Anmeldeset "Anmeldung gesperrt (global)".
Folgende Regeln gelten für die Anmeldung:
  • Die Anmeldung ist gesperrt.

Anmeldemodus

Die Auswahl der Teilnehmenden wird nach der Eintragung manuell vorgenommen.

Nutzer/-innen, die sich für diese Veranstaltung eintragen möchten, erhalten nähere Hinweise und können sich dann noch gegen eine Teilnahme entscheiden.