Vorlesung: Philosophie der Luft - Details

Vorlesung: Philosophie der Luft - Details

Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Vorlesung: Philosophie der Luft
Veranstaltungsnummer 016
Semester SS 2025
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 37
Heimateinrichtung Philosophie mit Schwerpunkt analytische Philosophie und Wissenschaftstheorie
Beteiligte Einrichtungen Philosophie
Veranstaltungstyp Vorlesung in der Kategorie Lehre
Erster Termin Dienstag, 29.04.25, 10:00 - 11:30 Uhr
Leistungsnachweis Prüfungsform/Scheinerwerb: entsprechend der jeweiligen Prüfungsordnung
Veranstaltung findet in Präsenz statt / hat Präsenz-Bestandteile Ja
Hauptunterrichtssprache deutsch
Literaturhinweise Jens Soentgen: Philosophie des Feuers. Skript (im Digicampus)

Räume und Zeiten

Ohne Raum

  • Dienstag, 10:00 - 11:30, Wöchentlich (ab dem 29.04.25)

Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Die Luft zwischen uns und um uns ist im Alltag meist 'nichts'; wir haben kaum Anlass, sie zu beachten. Man kann sie nicht greifen, und doch ist sie seit rund dreihundert Jahren Gegenstand umfangreicher Forschung. Luft, so lernen wir in der Schule, ist ein Gasgemisch, das überwiegend aus den zwei Gasen Stickstoff und Sauerstoff besteht. Diese Vorstellung steht quer zum Luft-Denken der Antike, das davon ausging, dass die Luft ein ganz einheitliches Gebilde, ein 'Element' sei. Die Vorlesung wird zunächst wissenschaftshistorisch nachzeichnen, wie unsere moderne Vorstellung von der Luft sich ab dem 17. Jahrhundert herausgebildet hat. Sie zeigt aber auch, dass diese Vorstellung recht einseitig ist. Anknüpfend sowohl an moderne verhaltensbiologische und neurobiologische Forschung wie auch an phänomenologische Beschreibungen soll gezeigt werden, dass die Luft zugleich als universelles ökologisches Beziehungsmedium dient, das die Landlebewesen miteinander in eine spürbare Verbindung bringt.

Ein Ausblick auf die Zukunft der Luft rundet die Vorlesung ab. Die Vorlesung integriert einige Versuche und Übungen, in denen geatmet und gerochen wird.