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Proseminar: Wer waren Gustav Landauer, Ernst Toller, Sarah Sonja Lerch, was hatten sie für Visionen? Biographisches Arbeiten am Beispiel der Revolution 1918/1919 (2- und 3-stündig) - Details

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Wer waren Gustav Landauer, Ernst Toller, Sarah Sonja Lerch, was hatten sie für Visionen? Biographisches Arbeiten am Beispiel der Revolution 1918/1919 (2- und 3-stündig)

Allgemeine Informationen

Semester WS 2019/20
Heimat-Einrichtung Europäische Regionalgeschichte sowie Bayerische und Schwäbische Landesgeschichte
Veranstaltungstyp Proseminar in der Kategorie Lehre
Erster Termin Thu , 24.10.2019 11:45 - 13:15, Ort: (D, 2128)
Hauptunterrichtssprache deutsch
Sonstiges Das Tutorium findet montags von 17:30 bis 19:00 Uhr in Raum D, 2004 statt.
ECTS-Punkte siehe Modulhandbuch

Lehrende

Tutor/-in

Zeiten

Donnerstag: 11:45 - 13:15, wöchentlich (ab 10/24/19)
Termine am Thursday. 05.12. 11:45 - 13:15, Friday. 13.12. 08:15 - 13:15, Thursday. 19.12. 11:45 - 13:15

Veranstaltungsort

(D, 2128) Do. 11:45 - 13:15 (6x)
(D, 2006) Thursday. 05.12. 11:45 - 13:15

Studienbereiche

Kommentar/Beschreibung

In der Nacht vom 2. Mai 1919 starb der Schriftsteller und Anarchist Gustav Landauer im Gefängnis Stadelheim. Er wurde von drei württembergischen Soldaten erst misshandelt und anschließend erschossen. Das Obduktionsprotokoll ergab, dass alle drei Schüsse tödlich waren. Bereits Tage vorher wurden hunderte angebliche Kommunisten von den weit überlegenen Regierungstruppen und anderen brutal agierenden Freiwilligenverbänden erschossen.

Gustav Landdauer gilt als Urheber der Münchner Räterepublik. Auf Wunsch von Kurt Eisner sollte Landauer an der Umgestaltung der Gesellschaft entsprechend seiner sozialistischen Vision mitwirken. Er hatte sich „um der Sache der Befreiung und des schönen Menschenlebens willen der Räterepublik zur Verfügung gestellt“. Landauer hatte konkrete Vorstellungen von „wirklicher Demokratie“ und der „Abschaffung des Proletariats“. In der Münchner Räterepublik wurde Landauer sogleich zum Volksbeauftragten für Bildung ernannt. Landauer schaffte den reaktionären Geschichtsunterricht an Münchner Schulen ab und ersetzte ihn durch Sport und Kunst. Des Weiteren sollten die Fakultäten für Theologie und Jura geschlossen werden. Während der zweiten Räterepublik zog sich Landauer zurück.
In diesem Proseminar sollen mithilfe eines biografischen Zugangs Lebensläufe der wichtigsten Vertreter der Revolution von 1918/1919 in München erschlossen werden. Dabei steht im Mittelpunkt des Seminars, anhand von originalen Schriften ihre Visionen und Gesellschaftsentwürfe zu analysieren.

Anmelderegeln

Diese Veranstaltung gehört zum Anmeldeset "Erstsemester/Zeitgesteuert+Teilnehmerbeschränkung/WiSe_19/20".
Folgende Regeln gelten für die Anmeldung:
  • Es wird eine festgelegte Anzahl von Plätzen in den Veranstaltungen verteilt.
    Die Plätze in den betreffenden Veranstaltungen wurden am 19.10.2019 um 08:00 verteilt. Weitere Plätze werden evtl. über Wartelisten zur Verfügung gestellt.
  • Die Anmeldung ist möglich von 08.10.2019, 08:00 bis 18.10.2019, 23:59.
  • Diese Regel gilt von 08.10.2019 08:00 bis 18.10.2019 23:59.
    Folgende Bedingung muss zur Anmeldung erfüllt sein:
    Fachsemester höchstens 1

Teilnehmerzahlen

Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 12
maximale Teilnehmeranzahl 25