Vorlesung: RV: Zeitenwenden. Brechts Gegenwart, Brechts Geschichte - Details

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Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Vorlesung: RV: Zeitenwenden. Brechts Gegenwart, Brechts Geschichte
Semester WS 2025/26
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 96
Heimat-Einrichtung Neuere Deutsche Literaturwissenschaft (Lehrstuhl)
beteiligte Einrichtungen Neuere Deutsche Literaturwissenschaft (Professur)
Veranstaltungstyp Vorlesung in der Kategorie Lehre
Nächster Termin Dienstag, 13.01.2026 18:30 - 20:00, Ort: (Stadtbücherei Augsburg)
Veranstaltung findet in Präsenz statt / hat Präsenz-Bestandteile Ja
Hauptunterrichtssprache deutsch
Literaturhinweise Ingo Breuer: Historie und Metahistorizität. Bertolt Brechts Die Heilige Johanna der Schlachthöfe und das Geschichtsdrama, in: Zagreber Germanistische Beiträge 18 (2009), S. 33-44.
Stephen Brockman, Jürgen Hillesheim, Mathias Mayer (Hgg.): Brecht and death. Madison 2007 (The Brecht Yearbook 32).
Wolfgang Jeske: Von der „Skizze eines Romans“ zum „Meisterwerk moderner Prosa“. Anmerkungen zum Erzähler Brecht, in: Wirkendes Wort 46.6 (1994), S. 44-64.
Nabil Kassem: Zur Problematik von Zeit und Zeitlichkeit in Brechts „Leben des Galilei“ am Beispiel der Temporaldeixis „jetzt“, in: Kairoer germanistische Studien 8 (1994/95), S. 75-93.
Sabine Kebir: Wert und Vergänglichkeit bei Brecht und Bourdieu, in: Sebastian Kleinschmidt (Hg.): Brechts Glaube. Berlin 2002 (Theater der Zeit), S. 125-132.
Helmut Koopmann. Zeitzeuge Brecht: seine „Journal“-Kommentare zum Weltgeschehen, in: Jürgen Hillesheim (Hg.): Bertolt Brecht - Zwischen Tradition und Moderne. Würzburg 2018, S. 225-238.
Denise Kratzmeier: Es wechseln die Zeiten. Zur Bedeutung von Geschichte in Werk und Ästhetik Bertold Brechts. Würzburg 2010.
Karen Leeder: Lateness and late style in Brecht's last poetry, in: Laura Bradley (Hg.): Brecht and the GDR. Rochester, NY 2011, S. 45-63.
Mathias Mayer (Hg.): Der Philosoph Bertolt Brecht. Würzburg 2011.
Mathias Mayer: Stillstand. Entrückte Perspektiven. Zur Praxis literarischer Entschleunigung. Göttingen 2014.
Klaus-Detlef Müller, Das alte Neue: Brechts ‚Theater des wissenschaftlichen Zeitalters‘, in: Carsten Dutt, Roman Luckschreiter (Hgg.), Figurationen der literarischen Moderne. Heidelberg 2007, S. 261-275.
Carl Pietzcker: „Geschichte von Klassenkämfen“ und „Steingeröll der Weltgeschichte“. Bilder von der Geschichte bei Brecht und Benn, in: Achim Aurnhammer (Hg.): Gottfried Benn - Bertolt Brecht. Das Janusgesicht der Moderne. Würzburg 2009, S. 189-211.
Norman Roessler, Anthony Squiers (Hgg.): Philosophizing Brecht. Critical Readings on Art, Consciousness, Social Theory and Performances. Leiden/Boston 2018 (Consciousness, Literature and the Arts 55).
Florian Vaßen: „Alles Neue ist schmerzhafter als das Alte“. Berthold Brechts Lehrstück „Die Maßnahme“. 2. Auflage. Hannover 1998.
Erdmann Waniek, Frieden, Schein und Schweigen. Brechts Ausruf über die Zeiten und drei Gegen-Gedichte von Celan, Enzensberger und Fritz, in: Wirkendes Wort 2 (1992), S. 253-282.
Annette Wannamaker, “Marking Time”: Bertolt Brecht’s Antigone as Tragedy of Revolution and Exile, in: The Brecht Yearbook 31: Young Mr. Brecht Becomes a Writer (2006)S. 337-352.

Räume und Zeiten

(Stadtbücherei Augsburg)
Dienstag: 18:30 - 20:00, wöchentlich (6x)

Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Die Ringvorlesung widmet sich dem Thema Zeit und Zeitlichkeit in Brechts Werk. Gattungsübergreifend soll sowohl Brechts Blick auf zyklische Zeiten (Tageszeiten, Jahreszeiten, Menschenalter) als auch sein politisches Verständnis eines eingreifenden Denkens in Gegenwart und Geschichte diskutiert werden. Sein philosophisches Befragen der Flüchtigkeit und Vergänglichkeit menschlichen Lebens bildet einen weiteren Schwerpunkt der Vortragsreihe. Die Ringvorlesung fragt somit nach poetischen und gesellschaftspolitischen Implikationen von Zeitenwenden, Zeitgenossenschaft und Zeitlichkeit in Brechts Werk. Richten sich an den Zeitgenossen Brecht noch dieselben Erwartungen wie an den Klassiker Brecht? Vermag ihn eine aktualisierende Lektüre zu neuem Leben im Hier und Jetzt zu erwecken? Oder ist aus dem Zeitgenossen Bertolt Brecht das Monument einer überzeitlich gültigen Literaturgeschichte geworden, ein in Stein gemeißeltes Erinnerungszeichen?
Die Veranstaltung findet in der Stadtbücherei Augsburg statt.

Ausgewiesene Brecht-Expertinnen und Experten werden in Gastvorträgen ebenso zu Wort kommen wie Forscherinnen und Forscher der Universität Augsburg.

Anmelderegeln

Diese Veranstaltung gehört zum Anmeldeset "Allgemeine Anmeldephase WS 2025/26".
Folgende Regeln gelten für die Anmeldung:
  • Die Anmeldung ist möglich von 02.09.2025, 00:00 bis 06.10.2025, 23:59.