Seminar: Vertiefungsseminar Sekundarstufe: Produktions- und spielorientierter Umgang mit Dramen und Balladen im Deutschunterricht (TheaZ) - Details

Seminar: Vertiefungsseminar Sekundarstufe: Produktions- und spielorientierter Umgang mit Dramen und Balladen im Deutschunterricht (TheaZ) - Details

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Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Seminar: Vertiefungsseminar Sekundarstufe: Produktions- und spielorientierter Umgang mit Dramen und Balladen im Deutschunterricht (TheaZ)
Untertitel TheaZ
Semester WS 2023/24
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 11
maximale Teilnehmendenanzahl 20
Heimat-Einrichtung Didaktik der deutschen Sprache und Literatur
beteiligte Einrichtungen Philologisch-Historische Fakultät
Veranstaltungstyp Seminar in der Kategorie Lehre
Erster Termin Montag, 16.10.2023 17:30 - 19:00, Ort: (D, 2003)
Art/Form Vertiefungsseminar
Teilnehmende Modularisiert Studierende aus den Lehrämtern Hs, Rs, Gym
Die Veranstaltung kann für das Theaterzertifikat (TheaZ) angerechnet werden.
Voraussetzungen Absolvierung des Basismoduls
Lernorganisation 30 Stunden: Teilnahme an den Seminarsitzungen
30 Stunden: Vor und Nachbereitung der Seminarsitzungen
60 Stunden: Primär- und Sekundärtextlektüre
90 Stunden: Anfertigung der Hausarbeit/des Portfolios
Leistungsnachweis Hausarbeit, 12-15 Seiten reiner Text, regelmäßige Anwesenheit wird erwartet, letzter Abgabetermin: Montag, 12.02.2024; Verlängerung nicht möglich
Veranstaltung findet in Präsenz statt / hat Präsenz-Bestandteile Ja
Hauptunterrichtssprache deutsch
Literaturhinweise Literaturangaben:
1. Klaus-Michael Bogdal und Clemens Kammler: Dramendidaktik. In: Grundzüge der Literaturdidaktik. Hrsg. von Klaus-Michael Bogdal und Hermann Korte. München 4/2006, S. 177-189, Signatur UBA: 170 GB 2970 B 674 (4)
2. Rudolf Denk/Thomas Möbius, Dramen- und Theaterdidaktik. Eine Einführung (Grundlagen der Germanistik 46), Berlin 2008.
3. Martin Leubner, Anja Saupe, Matthias Richter: Literaturdidaktik, Berlin/Boston 3/2016.
4. Alexander Lindner: Lesen, was der Text verschweigt. Von der Leerstelle zur Unbestimmtheitserfahrung, Baltmannsweiler 2017.
5. Hans Lösener: Konzepte der Dramendidaktik. In: Grundlagen der Deutschdidaktik. Sprachdidaktik – Mediendidaktik - Literaturdidaktik. Hrsg. von Günter Lange und Swantje Weinhold, Baltmannsweiler 4/2010, S. 297-318, . Signatur UBA: 170/GB 2910 L274(4)
6. Elisabeth Paefgen, Einführung in die Literaturdidaktik, Stuttgart/Weimar 2/2016.
7. Franz-Josef Payrhuber: Dramen im Unterricht. In: Taschenbuch des Deutschunterrichts. Bd. 2: Literaturdidaktik. Hrsg. von Günter Lange, Karl Neumann und Werner Ziesenis, Baltmannsweiler 8/2003, S. 647-668, Signatur UBA: 64 GB 2910 W 861 (8)-2
8. Ingo Scheller: Szenisches Spiel. Handbuch für die Pädagogische Praxis. Berlin 3/2002, Signatur UBA: 12 AP 69200 S 322
9. Ingo Scheller: Szenische Interpretation. Theorie und Praxis eines handlungs- und erfahrungsbezogenen Literaturunterrichts in Sekundarstufe I und II, Seelze-Velber 2008, Signatur UBA: 12 AP 69200 S 322(2)
10. Kaspar Spinner, Von der Notwendigkeit produktiver Verfahren im Literaturunterricht (1993), in: Ders. (Hg.), Kreativer Deutschunterricht. Identität - Imagination - Kognition, Fulda 4/2001, S. 96-107.
11. Günter Waldmann: Produktiver Umgang mit dem Drama. Eine systematische Einführung in das produktive Verstehen traditioneller und moderner Dramenformen und das Schreiben in ihnen. Für Schule (Sekundarstufe I und II) und Hochschule, Baltmannsweiler 4/2004, S. 192-267, Signatur UBA: 64 GE W 164(4)
ECTS-Punkte 7 (9 - siehe Leistungsnachweis)

Räume und Zeiten

(D, 2003)
Montag: 17:30 - 19:00, wöchentlich (15x)

Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Die Behandlung von literarischen Texten läuft in vielen Deutschstunden landauf, landab immer noch nach rein herkömmlichen Mustern ab: Sie werden erschlossen und interpretiert. Zwar kann darauf, schon im Hinblick auf Abschlussprüfungen wie das Abitur, nicht verzichtet werden und wesentliche literatur- oder sprachwissenschaftliche Herangehensweisen sollen bzw. müssen Schüler*innen vermittelt bekommen, aber ebenso darf ein guter Literaturunterricht das spielerische bzw. kreative Element nicht vernachlässigen.
Das angebotene Seminar will sich schwerpunktmäßig den zuletzt genannten Aspekten widmen, ohne die traditionelle Literaturbesprechung ganz außen vor zu lassen. Es sollen Verbindungslinien zwischen der kreativen und erschließenden Beschäftigung vor allem mit Dramen und Balladen aufgezeigt werden und dabei soll das praktische Ausprobieren ebenfalls eine gewichtige Rolle spielen (dramatisches Gestalten als Bestandteil des Deutschunterrichts, als Theaterprojekt, etwa im P-Seminar in der neuen gymnasialen Oberstufe). Ziel ist es, die verschiedenen Vorgehensweisen im Deutschunterricht didaktisch zu begründen, geeignete Texte zu finden und in Präsenz über praktische Umsetzungsmöglichkeiten zu sprechen und diese auch auszuprobieren.

Anmelderegeln

Diese Veranstaltung gehört zum Anmeldeset "VS_Prim-Sek_regAP_WiSe23-24".